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Strategic Foresight

Wir blicken für Sie in die Zukunft!

Wer heute Erfolg hat, den Markt dominiert, eine glänzende Rendite einfährt, eine exzellente Supply Chain unterhält – das weiß jede(r). Aber wer macht morgen das Rennen?

Das wissen nur jene, die in die Zukunft schauen können und wollen. Das hat nichts mit dem Blick in die Kristallkugel zu tun. Im Gegenteil. Das ist Wissenschaft: Zukunftsforschung. „Strategic Foresight“, wie sie im Management genannt wird. Wer methodisch abgesichert die Zukunft erforscht – oder erforschen lässt – wird von keiner strategischen Überraschung mehr überrascht werden. Er erlebt zwar Disruptionen, wie alle anderen auch. Doch hat er sie dank Strategic Foresight bereits bewältigt, während andere noch hektisch Gegenmaßnahmen suchen. Wir haben alle unser Bauchgefühl?

In der Tat sollte jede Führungskraft (auch) auf ihre Intuition hören. Leider reicht das nicht. Nicht mehr in Zeiten von Multistrukturbrüchen. Deshalb kultiviert die zukunftskompetente Führungskraft ihre Intuition mit wissenschaftlich gesicherten und zehntausendfach praxisbewährten Methoden und Tools der Zukunftsforschung.

Das ist Anspruch und Aufforderung zugleich: Zukunftskompetenz ist nicht Ausfluss von Genialität, sondern eine Fähigkeit, die zwar hoch wirksam ist, aber wie alle anderen Fähigkeiten auch erworben werden muss oder schlicht beauftragt werden kann. „Das ist doch alles Kaffeesatzleserei!“

Das hören wir oft. Das glauben manche leider. Diesem Irrtum sitzen noch viel zu viele Menschen auf. Und nicht nur diesem Irrtum. Es gibt noch andere, gefährliche Zukunfts-Mythen, mit denen man sich die Zukunft verderben kann. Natürlich nicht, wenn man sie kennt. Dann blickt man weitsichtig voraus und erwartet die Zukunft nicht, sondern gestaltet sie.

Das ist überhaupt das beste Zukunftsrezept: Vorausschauen – Vorausgehen.

Henry Ford kannte die Zukunft. Weil er immun war gegen Zukunfts-Mythen. Das sagte er selbst: „Hätte ich die Leute gefragt, was sie wollen – sie hätten mir gesagt: Schnellere Pferde!“

Von der Zukunftsforschung könnte jeder Unternehmer, jeder Wissenschaftler, Selbstständige, Studierende, jede Führungskraft und jeder Supply Chain Manager, jeder Produktmanager, Logistik, jeder CPO und COO profitieren – wenn er oder sie es wollte. Viele wollen nicht. Weil sie Opfer verbreiteter Irrtümer werden. Deshalb entlarven wir im Folgenden neun der häufigsten Mythen über die Zukunft(sforschung). Damit Sie nie wieder darauf hereinfallen.

1.     „Das ist Kaffeesatzleserei!“

Viele verzichten auf den professionellen Blick in die Zukunft, weil sie unwillkürlich an den Jahrmarkt denken. Sie verwechseln seriöse Zukunftsforscher mit der Wahrsagerin in der Kirmesbude. Das taten viele Hersteller in einer Branche der Medizintechnik auch. Binnen zwei Jahren stellten fast alle großen Hersteller ihre Produktion auf additive Fertigung (sprich: 3D-Druck) um. Etliche andere Unternehmen wollten „erst mal abwarten, wie sich das entwickelt!“ Als sich herausstellte, dass der Blick in die Zukunft der Avantgardisten richtig war, war es zu spät. Die Avantgardisten betreiben heute Maßfertigung in Massenproduktion. Viele der „abwartenden“, sprich zukunftsblinden Firmen sind inzwischen aus dem Markt. Gut, wenn man den Unterschied kennt: Es gibt die Dame in der Kirmesbude und es gibt Zukunftsforscher, die zu deutlich verlässlicheren Aussagen über die Zukunft fähig sind. Aber sind solche verlässlichen Zukunftsforscher nicht teuer?

2.     „Zu teuer.“

Viele Entscheider denken beim Stichwort „Zukunftskompetenz“ an Studien für Hunderttausende Euro mit Tausenden Beteiligten. Sie verwechseln das mit der Konsumforschung. Dort sind solche massenhaften Studien gebräuchlich. In der Zukunftsforschung nur bedingt. Eine zukunftsweisende Experten-Befragung (Delphi-Verfahren) zum Beispiel ist schon ab 30 Experten sinnvoll und aussagekräftig. Eine sechsstellige Anzahl der Befragten ist für Zukunftsstudien nicht entscheidend. Es kommt viel mehr darauf an, die einschlägigen Instrumente einzusetzen und zu beherrschen. Es gibt mehr als 30 Methoden und Techniken der Zukunftsforschung.

3.     „Uns reicht die Internet-Recherche.“

Für nahezu jede Branche finden Sie im Internet eine Zukunftsstudie. Aber passt diese Studie auf Ihr Unternehmen, Ihre Situation, Strategie, Firmenkultur, Finanz- und Personalausstattung? Das heißt: Ist sie kontextspezifisch? Wenn nicht, brauchen Sie jemanden, der sie entweder kontextspezifisch macht oder eine eigene, kontextkongruente Analyse erstellt. Das lohnt sich und das hängt das Internet um Längen ab – aber wer hat dafür schon Zeit?

4.     „Keine Zeit!“

Pikanterweise behaupten das am häufigsten Manager, deren Unternehmen in einer Krise steckt. In so einer Situation zum Beispiel ein Szenarienprojekt zu fahren oder eine Delphi-Studie zu beauftragen – dafür hat man wirklich keine Zeit mitten in einer Krise! Die Frage ist jedoch: Warum steckt das Unternehmen denn in der Krise? Mit hoher Wahrscheinlichkeit auch, weil es erst in der Krise an die Krise, sprich an seine Zukunft denkt. Oder weil es zuvor nicht richtig an die Zukunft dachte, weil es die Methoden der Zukunftsforschung nicht professionell einsetzte. Zukunftskompetenz ist wie der berühmte Notgroschen: Wenn man das Geld braucht, ist es zu spät zum Sparen. Wer vor der Krise an die Zukunft denkt, hat immer Zeit genug.

5.     „Das ist nur was für Konzerne.“

„Bei uns ersetzt Flexibilität die Vorausschau!“, hören wir oft, insbesondere von Führungskräften kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Auch das ist ein Irrtum aus vielerlei Gründen. Zum einen unternimmt selbst das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beträchtliche Anstrengungen, den KMU die nötigen Instrumente der Corporate Foresight nahezubringen. Aus einem einfachen Grund: Der Nutzen der Zukunftsforschung ist völlig unabhängig von der Unternehmensgröße (Zukunft ist für alle da). Zum anderen hat die Logik hinter dem Konzern-Einwand einen Fehler: Flexibel kann ein Entscheider doch immer nur dann agieren, wenn er gestern schon gedanklich damit spielte (natürlich methodisch abgesichert = Zukunftsforschung), was ihm heute begegnet. Dann muss er nicht überrascht sein, sondern kann dann eben so flexibel wie behauptet auf die verschiedenen Optionen zurückgreifen, die er sich gestern schon zurechtgelegt hat: Vorausschau ist nicht der „Ersatz“, sondern die Voraussetzung für Flexibilität!

6.     „Das funktioniert bei uns nicht.“

Die Zukunftsforschung gibt es schon seit Jahren. Deshalb haben leider viele Entscheider bereits schlechte Erfahrung damit gemacht. So verstauben zum Beispiel viele Szenarien ungenutzt in der Schublade, weil sie in einem Expertendeutsch formuliert wurden, das keiner versteht oder attraktiv findet. Oder ein mangelhaft konzipierter Zukunfts-Workshop holte die Teilnehmenden nicht dort ab, wo sie kognitiv standen. Deshalb sind jetzt alle enttäuscht – aber nicht von der Zukunftsforschung. Sondern von deren fehlerhaftem Einsatz. Auf Basis dieser verständlichen Enttäuschung der kompletten Zukunftsforschung eine Pauschalabsage zu erteilen, ist ungefähr so sinnvoll, wie wegen eines einzigen gescheiterten Projekts das komplette Projektmanagement aufzugeben. Das ist verständlich, macht aber keinen Sinn. Richtig angewandte Zukunftsforschung funktioniert. Immer. Nehmen Sie uns beim Wort.

7.     „Ob sich das lohnt?“

Viele bezweifeln das. Doch das ist keine Frage, sondern Gegenstand des Controllings. So wie der ROI über jede Investition sagen kann, ob sie sich lohnt, gibt der Return on Foresight darüber Auskunft, was und wie viel die Strategic Foresight einbringt. Für einen cleveren Controller ist das zwar aufwändig, aber rein intellektuell keine große Herausforderung. Wenn zum Beispiel eine ZukunftsWerkstatt heute neue Projekte anstößt, lässt sich deren Return am Projektende problemlos in Euro und Cent erfassen. Dasselbe gilt, wenn Zukunftsmethoden Innovationen ermöglichen, neue Produkte oder Dienstleistungen, Marktkampagnen, Prozessverbesserungen … Das zahlt sich alles recht wohl aus. Und das Controlling kann das quantitativ belegen.

8.     „Eigene Zukunftsforscher können wir uns nicht leisten.“

Wo ist das Problem? Dann kauft man die Experten eben ein. Das machen Manager doch längst mit vielen anderen Dienstleistungen auch. Aber die Zukunftsforscher, die man aus den Medien kennt, sind alle irrsinnig teuer und über Jahre hinaus ausgebucht? Natürlich. Was viele nicht wissen: Es gibt jede Menge kompetenter Zukunftsspezialisten, die zu kulanten Konditionen jederzeit verfügbar sind. Eine Adresse für Zukunftskompetenz kennen Sie jetzt zumindest …

9.     „Und was sagt mir das jetzt?“

Wenn wir (oder andere) Zukunftsforscher unsere Ergebnisse vorlegen, ist die Reaktion bei Zukunftsneulingen manchmal: „Und welche Supply Chain-Services brauchen nun meine Kunden in der Zukunft?“ Dieses Missverständnis unterläuft vielen, die zum ersten Mal eine Methode der Zukunftsforschung anwenden oder in Auftrag geben: Im ersten Schritt liefert so eine Methode niemals die Angabe, zum Beispiel exakt welcher Logistik-Service im Jahr 2030 der Renner wird. Das passiert erst im zweiten Schritt, beim sogenannten Methoden-Transfer. Damit ist der Transfer der konkreten Konsequenzen aus den methodisch abgesicherten Zukunftserkenntnissen auf die strategische Unternehmensführung und die Planung des Service-Portfolios gemeint. Die Crux ist nun leider: Viele „Zukunftsamateure“ machen den ersten Schritt, finden die Ergebnisse (berechtigt!) „zu abstrakt“ – und machen den zweiten Schritt nie! Dann ist die Zukunft  natürlich verloren. Und die ganze Mühe des ersten Schrittes umsonst. Zugegeben: Auch viele Zukunftsforscher sind beim zweiten Schritt, bei der Ableitung der konkreten Konsequenzen aus den Erkenntnissen ihrer Forschung etwas schwach. Denn dieser Erkenntnistransfer auf unternehmensspezifische Gegebenheiten ist schon hohe Kunst. Übrigens: Unsere Forscher beherrschen diese Kunst.

Ran an die Zukunft!

In unseren unsicheren, turbulenten Zeiten ist Zukunftskompetenz die Schlüsselkompetenz schlechthin. Je zukunftskompetenter ein Entscheider ist, desto bessere Geschäfte macht er auch künftig. Eben weil diese Kompetenz so entscheidend ist, ist sie wie alle überlegenen Kompetenzen nicht ganz so einfach zu erwerben wie Dreisatzrechnen – eher wie die Doppelte Buchführung. Das Gute daran: Wer sich in die Materie vertieft, beherrscht sie auch relativ schnell. An diesem Punkt ist das Universum gerecht: Wer sich heute um Zukunftskompetenz bemüht, wird morgen belohnt.

Wir blicken für Sie in die Zukunft.

Wir schärfen Ihren Blick für die Zukunft Ihres Marktes, Ihres Unternehmens und Ihres Führungsbereichs in allen Fragen rund um das Supply Chain Management. Wir erforschen schwerpunktartig zukunftsentscheidende Themen von der Additiven Fertigung über Smart Data und die Auswirkungen der 4. Industriellen Revolution auf die Logistik bis hin zu Grünen Supply Chains und Supply Chain Risk Management.

Strategic Foresight

Unternehmen aller Branchen unterstützen wir dabei mit unserer umfassenden Expertise beim Methodeneinsatz der Zukunftsforschung unter anderem mit

  • ZukunftsWerkstätten
  • Delphi-Expertenstudien
  • Roadmapping
  • Szenario-Studien
  • Backcasting

und vielen anderen Methoden der Zukunftsforschung mehr.

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